Wir produzieren in unserem Unternehmen weiße Champignons in einem sechs Wochenschema, wobei diese, täglich mit der Hand und maschinell geerntet werden.

Dienstags werden die leeren Zellen maschinell, mit von Mycelium durchwachsenen Substrat und einer Schicht Deckerde, besteht aus Torf gefüllt. Hiebei dient das Substrat   als Nährstoff- und die Deckerde als Wasserspeicher, bzw. Standort des späteren Champignon.

Füllmaschine:

Leere Zelle mit Zugmaschine:

Das gefüllte Beet mit Substrat und Deckerdeschicht:

Gefülltes Beet von Oben:

Die Beete werden jetzt die nächsten sieben Tage gewässert, in diesem Zeitraum wächst das Mycelium vom Substrat in die Deckerde. Anschließend wird das Beet maschinell gekratzt, bzw aufgerauht.

Aufrauhmaschine im Beet:

Aufgerauhtes Beet:

Nach weiteren ca. zwei Tagen fahren wir die Lufttemperatur in ca. 100 Stunden vom Sommer in den Herbst.

Abgelüftetes Beet:

Jetzt dauert es nur noch wenige Tage bis sich die ersten Knoten, Pilzkörper bilden.

Erste Pilze:

So steht nach drei Wochen die 1. Welle auf den Beeten, man spricht von Wellen, da die Champignons schubartig kommen.

1. Welle:

Ende 1. Welle:

Nach ca. fünf Tagen steht die 2. Welle auf den Beeten.

2. Welle:

Nach Ende der 2. Welle wird die Zelle über acht Stunden mit  70° C Substrattemperatur gedämpft.

Gedämpftes Beet:

Nun werden die gedämpften Zelle ausgefahren und zur  Wiederbefüllung vorbereitet.